Feuertopf, oder auch Hot-Pot genannt, ist ein sehr beliebtes chinesisches Gericht.

Man stelle hierfür einen mit Brühe gefüllten Metalltopf mitten auf den Tisch. Und während die Brühe im Topf vor sich hin köchelt, darf jeder seine Lieblingszutat, wie dünne Fleischscheiben, Meeresfrüchte oder Gemüse in der Brühe garen lassen. Verschiedene Dipsaucen geben dem Gericht noch den letzten Pfiff.

Die große Vielfalt an Zutaten und Dipsaucen, sowie die nette Atmosphäre, die beim Essen entsteht, machen den Feuertopf in Restaurants zu einem beliebten geselligen Ereignis unter den Chinesen. Eine der bekanntesten Hot-Pot-Ketten aus China ist „Haidilao“, was soviel heißt, wie „etwas aus dem Meeresboden schöpfen“. https://www.haidilaow.com/

Warum spreche ich heute von einer Hot-Pot-Kette spreche?

Weil das börsennotierte Unternehmen Haidilao mit 935 Filialen bereits zu einem Imperium gewachsen ist. Seit zwei Jahren hat es auch schon in London Fuß gefasst. In Frankfurt ist die Haidilao Germany GmbH im vergangenen Jahr gegründet worden. Das Unternehmen plant weitere Standorte in Europa aufzubauen. Vielleicht wird der ein oder andere von euch mal eines Tages Haidilao über den Weg laufen. Wer Haidilao besucht, lernt nicht nur das traditionelle chinesische Feuertopf-Gericht kennen, sondern auch einen außergewöhnlichen Service – vielleicht für den gewöhnlichen Europäer sogar etwas zu befremdlich. Und wer weiter hinter die Kulissen schaut – nein, hinter die Kulissen muss es noch gar nicht mal sein. Wer zwischendurch mal seinen Blick an die Decke des Restaurants schweifen lässt, könnte etwas ganz Überraschendes entdecken.

Die heutigen Themen:

  • 00:00 Erlebnis-Gastronomie Hot-Pot
  • 01:57 Hot-Pot und Kameraüberwachung bei Haidilao in Vancuver
  • 06:19 Wozu die Datensammlung?
  • 07:16 Bezug zum Sozialkreditsystem?
  • 08:16 Werden Daten an Chinas Nachrichtendienst weitergegeben?
  • 10:03 Was ist mit anderen chinesischen Unternehmen?

Die Quellen:

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