Es könnte ein Wendepunkt in der Corona-Politik der Österreicher sein: Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz ist nun Eigenverantwortung gefragt statt staatlicher Kontrolle. Der Staat habe die letzten eineinhalb Jahre massiv in das Leben jedes Einzelnen eingegriffen, so Kurz. Nun müsse er sich wieder auf seine Kernaufgaben zurückziehen.

Denn die Pandemie stelle kein Risiko mehr für die Aufnahmefähigkeit der Krankenhäuser dar und könne nun dem individuellen Risiko- und Vernunftmanagement übergeben werden. Die Pandemie reduziere sich sozusagen zum „Problem des Einzelnen“ und unterliege nicht mehr der Schutzmacht des Staates, so Kurz.

Nur kurz hinter der Grenze herrscht eine andere Meinung: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der "seinen Freund" Kanzler Kurz zwar schätzt, kann in dem Punkt nicht zustimmen

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