EU-China-Sanktionsstreit eskaliert: Was steckt hinter dem Spiel von Pekings Führung?

Die Spannungen zwischen der EU und China drohen zu eskalieren. Die Außenminister der EU-Staaten haben am Montag, den 22. März beschlossen, Sanktionen gegen China zu verhängen. Grund dafür ist Chinas Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Uiguren in der Provinz Xinjiang. Vier Parteifunktionäre und eine Institution aus China wurden auf die Sanktionsliste gesetzt.

Und Peking ließ mit seiner Racheaktion natürlich nicht lange auf sich warten: Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Beschlusses der Europäischen Union verkündete China die Vergeltung. Und das, nicht etwa im gleichen Ausmaß, wie man hätte annehmen können. China musste natürlich nochmal eins drauflegen.

Die Führung in Peking hat gleich zehn Europäer und vier Institutionen auf die Sanktionsliste gesetzt.

Der Unterschied zwischen den beiden Sanktionen liegt nicht nur im Umfang, sondern auch darin, auf wen und auf welche Taten die Sanktionen abzielen. Während die EU die Verantwortlichen für die schlimmen Menschenrechtsverletzungen in China sanktioniert, verhängt China Strafmaßnahmen gegen europäische Politiker und Wissenschaftler für ihre kritischen Meinungsäußerungen und Forschungsarbeiten.

Wie kommt es, dass China so aggressiv reagiert? Und was kommt als Nächstes?

Die heutigen Themen:

  • 00:00 EU-China-Sanktionsstreit
  • 01:36 Letzmalige Sanktionen wegen Massaker auf Platz des Himmlischen Friedens
  • 02:20 Die europäischen Version des „Magnitsky-Act“
  • 02:48 Wen sanktioniert die EU und wer fehlt?
  • 04:29 Peking kontert
  • 07:30 Warum reagiert Peking so heftig auf die EU-Sanktionen?
  • 10:09 Wie geht es weiter?

Die Quellen:

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