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Als 1997 Großbritannien die Kolonie Hongkong an China übergab, versicherte die damalige Regierung in Peking, 50 Jahre gelte das Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“. 23 Jahre sind inzwischen vergangen. Und Stück für Stück nimmt Pekings Führung den Hongkongern ihre Freiheitsrechte weg.

Wie ein Damoklesschwert hängt jetzt das neue Sicherheitsgesetz über jedermanns Kopf in Hongkong.

Die kommunistische Führung in Peking betrachtet Hongkong fast, wie ein Tiger ein saftiges Stück Fleisch vor seinen Augen.

Vor zwei Tagen erfolgte die erste Festnahme auf der Grundlage des neuen Sicherheitsgesetzes. Vier Schüler und Studenten im Alter von 16 bis 21 Jahren sind festgenommen worden. Sie stehen unter dem Verdacht, sich für die Unabhängigkeit von Hongkong eingesetzt zu haben. Das ist das erste Mal, dass unter dem neuen Gesetz mit einer Razzia nach konkreten Personen gefahndet wurde.

Die Polizisten sind in die Wohnungen der Schüler und Studenten eingedrungen und das ohne Hausdurchsuchungsbefehl.

Wollte die Hongkonger Polizei mit den Festnahmen der jungen Leute, diese Generation einschüchtern und eine Atmosphäre von Angst und Terror schaffen?

Denn mit diesen Methoden haben die Kommunisten auf dem Festland China jahrzehntelange Erfahrung.

Soll Deutschland den Menschen in Hongkong noch mehr helfen? Reichen die bisher beschlossenen Maßnahmen aus? Was könnte Deutschland außerdem noch machen?

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